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Wasserstofftankstellen - Ausbau der Infrastruktur


Mit dem Ausbau der Tank- Infrastruktur für Wasserstoff gewinnen alternativ angetriebene Fahrzeuge weiter an Boden.

Der Ausbau der Infrastruktur von Wasserstofftankstellen geht weiter. Im Oktober haben gleich vier neue H2-Tankstellen ihren Betrieb aufgenommen: eine an der Rastanlage in Bad Rappenau, eine in Bremen, eine am Flughafen Köln/Bonn und eine in München. Damit kommt der Ausbau der Infrastruktur für Brennstoffzellenfahrzeuge weiter in Gang, den sich die 2002 ins Leben gerufenen Clean Energy Partnership (CEP) auf die Fahnen geschrieben hat. Ein Netz von 50 Wasserstofftankstellen in Deutschland ist das Ziel. Um dies zu fördern hat das Bundesverkehrsministerium das Nationale Innovationsprogramm Wasserstoff und Brennstoffzellentechnologie (NIP) aufgelegt.

Innerhalb der Quadriga, die im Oktober neu an den Start ging, machte am 16. Oktober der 24-Total Autohof Bad Rappenau Nord den Anfang. Die an der A6 gelegene Rastanlage, an der gleich zwei wichtige Fernstraßenverbindungen – Paris-Prag und Hamburg-Mailand – vorbeiführen, ist damit die erste in Baden-Württemberg mit einer Wasserstofftankstelle. Die Air Liquide-Tankstelle in Bad Rappenau ist in Baden-Württemberg die erste H2-Station auf einem Autohof, bundesweit die zweite. Sie hat eine Tageskapazität von 200 Kilogramm Wasserstoff und kann täglich bis zu 40 Brennstoffzellenfahrzeuge betanken. Der Betankungsvorgang dauert einer Mitteilung der Nationalen Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NOW) zufolge drei bis fünf Minuten, die durchschnittliche Reichweite der betankten Fahrzeuge liegt demnach bei 500 Kilometern. Für Bau und Betrieb der Station erhielt der Betreiber im Rahmen des NIP Födergeld in Höhe von rund 900.000 Euro.

Kooperation in Bremen

Auch in Bremen können seit dem 16. Oktober die Fahrer emissionsfreier Brennstoffzellen- Autos ihren Tank füllen. In der Norddeutschen Stadt nahmen Daimler, Shell und Linde eine neue Wasserstofftankstelle in Betrieb, die nahe der Autobahnauffahrt Sebaldsbrück und des Autobahnkreuzes Bremen liegt und somit auch nicht weit vom Bremer Mercedes-Benz- Werk entfernt ist. Der Fahrzeughersteller will dort eine neue Generation Brennstoffzellenfahrzeuge produzieren, die er im September mit Vorserienfahrzeugen auf der IAA in Frankfurt der Öffentlichkeit präsentiert hat.



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