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Schwergut: Seeland transportiert Fußgängerbrücke

Der Hamburger Schwergutspedition Gustav Seeland übernimmt einen aufwendigen Auftrag im Rahmen eines Stadtentwicklungsprojekts in der Hamburger Hafencity.

Der Brückenspezialist Lamparter hat den Schwergutlogistiker Gustav Seeland mit dem Transport und der Einbringung einer neuen Fußgängerbrücke in Hamburg beauftragt. Ab Herbst 2018 soll sie den neuen U-Bahnhof mit der neuen S-Bahnhaltestelle „Elbbrücken“ verbinden und führt über die Fernbahngleise der Deutschen Bahn. Die von Lamparter in Hessisch Lichtenau gefertigten Brückenelemente haben Gewichte zwischen 75 und 120 Tonnen.

Der Auftrag an Gustav Seeland umfasst von der Planung bis zur Ausführung alle Transport- und Logistikleistungen, die in Zusammenhang mit dem Brückenbauvorhaben stehen. Also die Prüfung der Machbarkeit, das Einholen entsprechender Genehmigungen, den Transport und das Einbringen der Brückenelemente.

Der Auftrag enthält besondere Herausforderungen. Nicht nur der Transport von Hessen nach Hamburg mit verschiedenen Verkehrsträgern, sondern auch die Montage der Brücke über der Nord-Süd-Verbindung der Deutschen Bahn. Während des Einbringens muss der Zugverkehr auf der Hauptstrecke und die Stromzufuhr an den Oberleitungen unterbrochen werden. Die Bahn gibt zudem ein enges Zeitfenster zum Einbau der Brücke vor.

Der Einbau der bereits verglasten Brückenelemente erfolgt in den Nächten über Pfingsten. Dazu werden die bei der Hamburger Pella Sietas Werft vorbereiteten Brückenteile zunächst auf einem Dockponton zum Baakenhöft gebracht und dann weiter auf Schwerlastaufliegern zu den Elbbrücken transportiert. Bei der Verladung kommen ein mobiler 500-Tonnen-Kran und ein 700-Tonnen-Kran zum Einsatz. Der Transport vom Stahlwerk Lamparter in Hessen zur Pella Sietas Werft in Hamburg erfolgte bereits per Schwerlastauflieger über die Straße.

„Ein solches Projekt erfordert äußerste Präzision bei der Planung, Abstimmung und der Umsetzung der logistischen Leistungen – eine echte Herausforderung“, sagt Johann Evers, Geschäftsführer Gustav Seeland. Insbesondere die Sicherheitsvorkehrungen und der enge Zeitrahmen für die Einbringung der Brücke würden eine exakte Abstimmung nötig machen.



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