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Unfallstatistik: Mehr tote Lkw-Insassen

Bei Verkehrsunfällen starben 2017 deutlich mehr Lkw-Insassen als im Vorjahr. Zugleich sank die Zahl der Verkehrstoten auf den niedrigsten Wert seit mehr als 60 Jahren. Die Unfälle kletterten auf einen neuen Höchststand.

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Laut den vorläufigen Zahlen des Deutschen Statistischen Bundesamts (Destatis) wurden 3.177 Menschen Opfer von Unfällen im Straßenverkehr. 2016 hatten die Statistiker 3.206 Verkehrstote gezählt – 29 Personen oder 0,9 Prozent weniger. Das ist der niedrigste Stand seit Beginn der Statistik vor mehr als 60 Jahren.

Die bisher vorliegenden detaillierten Ergebnisse für den Zeitraum Januar bis November 2017 zeigen, dass gegenüber dem Vorjahr deutlich weniger Insassen von Personenkraftwagen im Straßenverkehr tödlich verunglückten: Um 7,4 Prozent oder 104 Getötete reduzierte sich deren Zahl. Bei den Fußgängern zählten die Statistiker 6,4 Prozent oder 28 Tote weniger. Weniger erfreulich ist jedoch, dass deutlich mehr Lkw-Insassen tödlich verunglückten: Um 22,4 Prozent stieg deren Opferzahl. Das waren 30 Tote mehr als im Vorjahr. Zugleich war die Zahl der im Straßenverkehr Verletzten rückläufig. Um 2,1 Prozent auf 388.200 Personen sank die Opferzahl.

Einen Höchsttand melden die Statistiker bei den Unfällen. Die Polizei nahm rund 2,6 Millionen Verkehrsunfälle auf, zwei Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Die gemeldeten Sachschäden nahmen dabei um 2,6 Prozent zu. Unfälle mit Toten oder Verletzten gingen um 2,3 Prozent zurück.



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