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Arbeitsmarkt: Kombiverkehr investiert in Nachwuchs

Kombiverkehr bildet seine Speditionskaufleute künftig selbst aus. Damit reagiert das Unternehmen auf den Arbeitskräftemangel in der Branche.

Seit Mitte August bildet die Frankfurter Kombiverkehr KG junge Menschen als Kauffrau und Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistung aus. Das im intermodalen Schienengüterverkehr tätige Unternehmen reagiert mit dem neuen Ausbildungsangebot auf die gegenwärtige Arbeitsmarktsituation. „Wir haben in den letzten Jahren häufig vor der Herausforderung gestanden, Arbeitskräfte zu finden, die auf unser Geschäftsfeld, den Kombinierten Transport, spezialisiert sind“, erklärt Geschäftsführer Armin Riedl. „Um diese Situation langfristig zu verbessern, haben wir uns dazu entschieden, selbst auszubilden. Unsere Nachwuchskräfte sollen zukünftig verschiedene vakante Positionen im Unternehmen besetzen.“

Während der Ausbildung werden die jungen Menschen in zahlreichen Abteilungen bei Kombiverkehr arbeiten: vom Vertrieb über die Transportorganisation bis hin zur Leistungsabrechnung und der Unternehmenskommunikation. Zur Vorbereitung auf den Ausbildungsabschluss nehmen sie an Prüfungsvorbereitungskursen als auch an inner- und überbetrieblichem Unterricht teil. Außerdem haben sie die Möglichkeit, Weiterbildungen oder Zusatzkurse zu besuchen. Zudem absolvieren die Auszubildenden ein Praktikum von circa acht Wochen bei dem Kooperationspartner Spedition Bolloré am Frankfurter Flughafen, um Einblick auch in weitere Verkehrsträger zu bekommen. Sie werden somit umfassend in alle Bereiche der Logistik eingeführt, wobei natürlich der Schwerpunkt auf kombinierten Transporten mit dem Verkehrsträger Schiene liegt.


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