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Kurzstrecken-Seeverkehr: Zuwachs in 2016

Die Umschlagsmengen im Kurzstreckenseeverkehr sind 2016 stärker gestiegen als der Seegüterumschlag der deutschen Häfen insgesamt.

Das geht aus der "Marktbeobachtung Güterverkehr 2016" hervor, die das Bundesamt für Gütervderkehr gerade veröffentlicht hat. 61,7 Prozent des Gesamtgüterumschlags, rund 182,2 Millionen Tonnen Güter (ohne Eigengewicht der Ladung), entfielen demnach 2016 auf den Kurzstreckenseeverkehr. Das ist im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von 1,3 Prozent. Zuwächse gab es vor allem im Verkehr mit Belgien, Spanien, dem Vereinigten Königreich und der Russischen Föderation. Sie konnten Rückgange mit Schweden, den Niederlanden, Polen und den nordafrikanischen Staaten mehr als ausgleichen. Grund für den Anstieg waren Zuwächse beim Transport fester Massengüter und Stückgüter, die nicht in Ladungsträgern befördert werden. Dem gegenüber stehen Abnahmen beim Containerumschlag sowie im RoRo-Verkehr der deutschen Ostseehäfen.


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