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KEP-Dienste: Urban Cargo erweitert CO2-freie Flotte

Nach einjähriger Testphase baut das Berliner Start-up-Unternehmen Urban Cargo sein Serviceangebot weiter aus und bietet CO2-freie Lieferservices künftig weiteren KEP-Diensten, Onlinehändlern, dem stationären Handel, Laboren und Ersatzteilhändlern an.

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Seit Mai 2016 liefert Urban Cargo im Auftrag eines großen Expressdienstleisters Same-Day-Online-Bestellungen innerhalb eines Zeitfensters von zwei Stunden für einen Internetversandhändler in den Berliner Stadtteilen Charlottenburg, Schöneberg und Tiergarten aus. Dafür sind inzwischen 22 angestellte Mitarbeiter/innen mit neun elektrisch unterstützten Cargo-Bikes und drei zweispurigen E-Leicht-Lieferfahrzeugen des dänischen Modells Tripl (Ladevolumen: 750 Liter) in unterschiedlichen Schichten im Einsatz. Das Ladevolumen der Cargo-Bike-Transportboxen liegt zwischen 180 und 240 Litern.

Die neutrale Fahrzeugflotte – je nach Konditionen auch im Branding des Kunden – wird derzeit noch um zehn weitere E-Cargo-Bikes ergänzt. Hintergrund: Urban Cargo hat gerade die Zusage für ein Förderprogramm des Innovationszentrums für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel (InnoZ) zur ergänzenden Vermietung von Cargo-Bikes erhalten.

60 bis 80 Kilometer legen die Urban-Cargo-Kuriere durchschnittlich pro Tag auf ihren Touren innerhalb des S-Bahn-Rings zurück. Anlaufpunkt der Kuriere ist die Tiefgaragenebene des Kudamm-Karrees im Berliner Stadtteil Charlottenburg. Dort befinden sich Ladestationen sowie Werkstatt und Service-Point des Dienstleisters.

Das Berliner Logistik-Start-Up Urban Cargo wurde Anfang 2016 von Roland Prejawa und Maxim Müller im Rahmen eines Pilotprojekts eines großen Onlinehändlers nahe dem Berliner Kurfürstendamm gegründet. Das Unternehmen setzt ausschließlich CO2-freie Vehikel wie Leichtfahrzeuge und Cargo-Bikes ein.



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