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Lang-Lkw: Neue Strecken im Feldversuch

Erneut weitet das Bundesverkehrsministerium den Feldversuch Lang-Lkw aus. Fast 900 Kilometer sind neu hinzugekommen, erstmals auch in Brandenburg.

Das Bundesverkehrsministerium (BMVI) hat die 6. Änderungsverordnung zum Feldversuch Lang-Lkw veröffentlicht und zusätzliche Strecken freigegeben. Damit beteiligen sich künftig 13 Bundesländer mit fast 11.600 Kilometern Straße am Feldversuch. Das sind fast 900 Kilometer mehr als bisher. Auch Baden-Württemberg hat neue Strecken gemeldet.

„Wir erweitern das Positivnetz bereits zum sechsten Mal. Inzwischen haben sich fast alle Bundesländer unserem Feldversuch angeschlossen. Erster Neuzugang in diesem Jahr ist Brandenburg“, erklärte Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt.

Die Bundesanstalt für Straßenwese begleitet den Feldversuch Lang-Lkw, der noch bis Ende 2016 läuft. Einen ersten Zwischenbericht dazu legte das BMVI im Sommer 2014 vor. Wichtige Ergebnisse darin sind: Effizienzgewinne und Kraftstoffersparnisse zwischen 15 und 25 Prozent. Zwei Lang-Lkw können drei reguläre Lkw ersetzen. Zugleich ist kein erhöhter Aufwand notwendig, um die Infrastruktur zu erhalten. Verlagerungseffekte von der Schiene auf die Straße seien nicht zu erkennen, heißt es in dem Bericht. Auch beim Bremsverhalten gebe es keine Probleme und es weise nichts aus Stress oder eine generell höhere psychologische Belastung der Fahrer hin.

Aktuell sind 145 Lang-Lkw von 56 Unternehmen an dem Feldversuch des BMVI beteiligt. Die Bundesländer prüfen kontinuierlich die Streckenwünsche interessierter Unternehmen darauf, inwieweit sie sich für den Feldversuch eignen. Auf dieser Grundlage aktualisiert das BMVI regelmäßig das Streckennetz. Dies erfolgt im Rahmen einer Änderungsverordnung.

Die Positivliste zusammen mit einer Karte mit den Streckenabschnitten auf die sich der Feldversuch Lang-Lkw erstreckt, veröffentlicht das BMV auf seiner Seite.





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