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Tarifrunde: Verhandlungen ergebnislos beendet

Nachdem die zweite Tarifrunde in der Bayerischen Speditions-, Transport- und Logistikbranche ohne Ergebnis zu Ende gegangen ist, schließt die Gewerkschaft Streiks in der Vorweihnachtszeit nicht mehr aus.

Gemäß einer Verlautbarung seitens Ver.di bot die Arbeitgeberseite des Landesverbandes Bayerischer Speditionen (LBS) 1,9 Prozent mehr Lohn und Gehalt an, während der Landesverband des Bayerischen Transportgewerbes (LBT) erklärte, dass er für die Kraftfahrer überhaupt keinen Handlungsspielraum sehe. Vorstellbar sei allenfalls eine Erhöhung der Kraftfahrerlöhne um die Inflationsrate.

Die Arbeitnehmerseite hält dies für inakzeptabel. Um den Forderungen von den Beschäftigten und von Ver.di Nachdruck zu verleihen, seien bis zur nächsten Verhandlungsrunde betriebliche Aktionen bis hin zum Streik nicht ausgeschlossen, erklärte Ver.di- Arbeitskampfleiter Hans-Peter Konrad. Man erwarte von den Arbeitgebern bis zur dritten Verhandlungsrunde ein abschlussfähiges Angebot unter Einbeziehung aller Beschäftigtengruppen, also auch der Kraftfahrer, „weil ansonsten der Weihnachtsverkehr empfindlich gestört werden könnte.“ Die Verhandlungen werden am 8. Dezember 2014 fortgesetzt.


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