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Aktuelles Urteil: Ein Knöllchen ist kein Arbeitslohn

Paketzusteller gehören zu den chronischen Falschparkern. Denn wo ihre Firma keine Ausnahmegenehmigung zum Be- und Entladen in Halteverbots- und Fußgängerzonen bekommt, wird ein Knöllchen für eine schnelle Paketzustellung billigend in Kauf genommen. Das zahlt in der Regel der Chef.
Falschparken bei der Paketzustellung ist also oft ein kalkuliertes Risiko. ARAG Experten weisen in diesem Zusammenhang darauf hin, dass diese Verwarnungsgelder vom Finanzamt nicht zum Arbeitslohn der angestellten Fahrer gezählt werden dürfen. Damit unterliegen sie auch nicht der Lohnsteuer. Verwarnungsgelder haben keinen Entlohnungscharakter. Dafür bräuchte es einen Zufluss von Arbeitslohn bei den Angestellten. In diesem Fall ist das aber nicht gegeben (Finanzgericht Düsseldorf, Az.: 1 K 2470/14 L).


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