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Kommentar: Interessenskonflikte

Transport-Chefredakteur Torsten Buchholz über ein nicht neues, aber immer wieder aktuelles Thema. Es geht um den unauflöslich scheinenden Konflikt zwischen technologischem Fortschritt und unberührtem Naturzustand, zwischen Umweltschutz und Angst um den eigenen Arbeitsplatz, zwischen Wunsch und Wirklichkeit.

Dass man es nicht jedem recht machen kann, ist eine Binsenweisheit. Es gibt verschiedene Strategien der Lösung von Interessenskonflikten. Sie Spannbreite reicht von konstruktiven bis zu faulen Kompromissen, von endlosen Debatten bis zu apodiktischer Bestimmtheit. Am Ende sollte etwas herauskommen und alle Beteiligten sollten das Gefühl haben nicht ganz über den Tisch gezogen worden zu sein. Es gibt allerdings auch Bereiche, in denen Interessenskonflikte ziemlich unvereinbar gegenüberstehen. Ein Beispiel ist die aktuelle Diskussion über die Klimaziele der EU. Wirtschafts-, Umwelt- und Arbeitnehmerinteressen prallen hier auf einander und werden ideologisch aufgeheizt. Wenn der Schutz der Umwelt der Wirtschaft den Boden unter den Füßen wegzieht und dadurch Wohlstand und Arbeitsplätze gefährdet, ist das kein Luxusproblem, sondern eine existenzielle Gefährdung der Grundlage demokratischer Entscheidungen. Dagegen mag man einwenden, dass ja auch die Zerstörung der Umwelt den Menschen die Lebensgrundlage entziehen könnte. Dem ist zu entgegnen, dass Zivilisation immer auch an die Ressourcen geht. Den Garten Eden hat die Menschheit längst verlassen.



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