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Auf Kuschelkurs für die letzte Meile?

Transport-Chefredakteur Torsten Buchholz fragt sich, wie viele Gemeinsamkeiten eigentlich dahinterstecken, wenn in Berlin fünf große KEP-Dientse gleichzeitig die Möglichkeiten von Zustellungen per Lastenrad austesten.

Citylogistik kann nur funktionieren, wenn ansonsten heftig konkurrierende KEP-Dienste kooperieren. Durch die gemeinsame Nutzung von Lager-, Umschlag-, Personal- und Fahrzeugkapazitäten könnten sich im Prinzip enorme Optimierungspotenziale auf der letzten Meile ergeben. Soweit die Theorie. Natürlich ist die Sache nicht so einfach. So müssten etwa nach dem Vorbild der Speditionskooperationen voneinander abweichende Zustellsysteme zu einem gemeinsamen Standard zusammengeführt werden. Ein freiwilliger Gebietsschutz für die Citys ist auch keine Lösung, da das letztlich nur den Großen der Branche nutzt. Die Alternative wäre ein verordneter realer Sozialismus auf der letzten Meile, der dann ebenso reale Monopole schafft. In Berlin ist nun ein Projekt gestartet, bei dem fünf große KEP-Dienste für Fahrradkuriere die gemeinsame Nutzung von Stellflächen für jeweils eigene Minidepots auf die Probe stellen. Das ist wahrlich kein Kuschelkurs. Im Grunde bedeutet es nicht mehr, als auszuprobieren, ob die gemeinsame Nutzung der öffentlichen Straßen funktioniert. Das war es mit den Gemeinsamkeiten.



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