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Tohuwabohu in den Städten

Transport-Chefredakteur Torsten Buchholz über die Tücken der Weihnachtszeit.

In diesem Jahr rechnet der Einzelhandel wieder einmal mit einem neuen Rekordumsatz im Weihnachtsgeschäft. Obwohl die Verlagerung vom stationären Handel zum Distanz-, also vor allem Online-Handel unaufhaltsam voranschreitet, bleiben die meisten Fußgängerzonen und Kaufhäuser in den Citys weiterhin voll. Ich habe den Eindruck, viele schauen sich die Dinge vorher erst einmal an, bevor sie dann – wie wir es ja von Onlinehändlern eingeredet bekommen – „bequem und einfach“ vom heimischen PC im Internet bestellen. So weit, so gut. Doch danach wird es alles andere als heimelig. Der festlich-nervenaufreibende Run auf die Vorstädte, wo noch Menschen – und zwar zumeist sehr viele – wohnen, beginnt. Die Fahrzeuge der Paketboten versperren in mindestens zweiter Reihe den Verkehr. Abholstationen verweigern wegen Überfüllungen ihren Dienst. In den Schlangen vor den Postfilialen spielen sich unter denen, deren Sendung umgeleitet wurde oder die gar wagen, ein Paket aufgeben zu wollen, wahre Dramen ab. Auch das ist eine Folge der Digitalisierung der Welt: Das Schenken schafft statt Besinnlichkeit vor allem Stress.


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