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Kommentar: Auf der Flucht

Transport-Chefredakteur Torsten Buchholz über die aktuelle Flüchtlingsproblematik in Europa, die zunehmend auch die Transportbranche direkt betrifft.

Täglich sehen wir in den Nachrichten des Fernsehens schlimme Bilder von Menschen, die auf der Flucht sind vor Gewalt, Hunger und allgemeiner Not in ihren Heimatländern. Sie fahren unter Lebensgefahr in völlig überfüllten Booten übers Mittelmeer zum vermeintlich gelobten Kontinent Europa, wo sie allerdings kaum jemand haben will. Von Menschen, die aus dem Elend sozusagen in ein anderes Elend geraten, ist Dankbarkeit nicht zu erwarten. In Calais bewerfen Flüchtlinge Lastwagen mit Steinen und bedrohen unschuldige Fahrer, weil diese sie nicht nach England mitnehmen dürfen. Die Wut der Verzweifelten lässt uns verzweifeln. Wenn nun aktuell die europäischen Politiker sich Gedanken darüber machen, wie sie das Flüchtlingsproblem abwickeln können, sollten sie dabei nicht vergessen, dass die Geschichte Europas ganz wesentlich auch eine der Flucht und Vertreibung war und dass jetzt Lasten unserer eigenen Vergangenheit an unseren Grenzen kratzen. Dieser Belastungsprobe muss sich eine freie Welt stellen.


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