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Schweden: Stena Line entwickelt elektrische Fähre weiter

Stena Line äußerte sich in einem ersten Statement zu dem seit einem Monat laufenden Batterieprojekt mit einer Hybridfähre positiv.

Die Stena Jutlandica verkehrt seit September 2018 zwischen dem schwedischen Göteborg und Frederikshavn in Dänemark. In diesem ersten Monat seien, so die Verlautbarung der Reederei, die Erwartungen deutlich übertroffen worden.

Der Testlauf erfolgt als der erste von drei Schritten im Rahmen des Batterieprojektes von Stena Line. Dabei wird die elektrische Energie aus einer Batterie im Schiffsbetrieb zugeschaltet. Für An- und Ablegemanöver im Hafen, sowie den Antrieb der Bugstrahlruder der Fähre werde, so die Reederei, nur noch einer von drei Dieselgeneratoren genutzt. Gespart würden dadurch 500 Tonnen herkömmlicher Treibstoff und 1.500 Tonnen CO2.

Aufbauend auf diesem Erfolg wird nun Schritt zwei des Batterieprojektes folgen. Für die Umsetzung sind die kommenden drei Jahre geplant. Dabei sollen zwei der vier Hauptmaschinen der Stena Jutlandica über die Batterie elektrisch betrieben werden, damit die Fähre zehn Seemeilen im Schärengarten von Göteborg vollkommen emissionsfrei fahren kann. Ziel des abschließenden dritten Schritts ist dann die rein elektrische Fahrt zwischen den Häfen Göteborg und Frederikshavn, einer Strecke von etwa 50 Seemeilen.

„Wenn das Projekt insgesamt erfolgreich läuft, werden wir weitere Fähren mit Batterien ausrüsten“, sagt Erik Lewenhaupt, Head of Sustainability bei Stena Line. „Größe und Kosten von Batterien verringern sich ständig, so dass der Einsatz von Batterien in der Schifffahrt eine immer interessantere Antriebsalternative darstellt. Das zukünftige Ziel muss die emissionsfreie Fahrt sein. Das Projekt auf der Stena Jutlandica ist für uns ein großer Schritt dahin und ein wichtiger Baustein in unserer Nachhaltigkeitsstrategie.“

Die technischen Lösungen des ersten Schrittes wurden von der hauseigenen Technikabteilung Stena Teknik in Zusammenarbeit mit der Callenberg Technology Group entwickelt. Die Hälfte der Kosten werden von der schwedischen Verkehrsverwaltung und der EU getragen.

 



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