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Hupac: Positive Nachrichten zum 50-jährigen Jubiläum

Der Schweizer Netzwerkbetreiber für intermodalen Verkehr, Hupac, zieht zum 50-jährigen Jubiläum ein in finanzieller Hinsicht positives Resümee.

Auch 2017 zieht Hupac wieder Bilanz und zeigt sich mit den Zahlen zum 50-jährigen Jubiläum erfreut. Im Laufe des Jahres 2015 verabschiedete die Hupac AG eine Wachstumsstrategie und laut Unternehmensangaben hat sich diese bereits bewährt. Denn 2016 transportierte Hupac 737.000 Strassensendungen – Rekord für das Schweizer Unternehmen. Es entspricht einem Zuwachs von 11,5 Prozent und bedeutet, dass täglich rund 110 Züge Straßensendungen durch Europa und auch bis nach Russland und Fernost transportierten. Auch im alpenquerenden Verkehr, dem Kerngeschäft der Aktiengesellschaft verzeichnete das Unternehmen einen Verkehrszuwachs von 19,4 Prozent zum Vorjahr. Laut Hupac ist das insbesondere auf die Geschäftsfelder Shuttle Net, mit den Vier-Meter-Trailern und Company Shuttle mit den Ganzzügen zurückzuführen. In den ersten Monaten dieses Jahres verzeichnete Hupac ebenfalls einen Verkehrszuwachs von 9,3 Prozent im transalpinen Verkehr. Jedoch wird dieser gegen Ende des Jahres aufgrund von Baumaßnahmen auf der Luinostrecke noch abgeschwächt.

Auch wirtschaftlich profitierte das Unternehmen von der neuen Wachstumsstrategie und verzeichnete einen Jahresgewinn von 10,8 Mio. Schweizer Franken. Die Erlöse aus Lieferungen und Leistungen stiegen um 10 Prozent, die Gestehungskosten um 10,1 Prozent. Bei einem Cash flow von 53,4 Mio. Schweizer Franken, dies entspricht einem Zuwachs von 29,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr, konnten die Investitionen in Höhe von 29,7 Mio. Schweizer Franken vom Unternehmen eigenfinanziert werden. Der Personalstand hat sich bis zum Jahresende um 6,2 Prozent auf 429 Personen auf Vollzeitbasis erhöht.

Bezüglich der Nutzung des Gotthard-Basistunnels seit Dezember 2016 erklärt das Unternehmen, dass es lediglich Probleme mit der internationalen Integration gebe. So gehe viel Zeit während des Transports wegen der hohen Wartezeiten verloren und man fahre dadurch immer noch nach den gleichen Fahrplänen wie 2015. Deshalb bleibe von der gewonnenen Zeit durch den neuen Tunnel am Ende nicht mehr viel übrig. Von Seiten Hupacs laufe alles jedoch reibungslos, so das Unternehmen.

Handlungsbedarf und Probleme für die Zukunft sieht der Spezialist für intermodalen Verkehr unter anderem in den Nachbarländern bei den Einschränkungen in Zuglänge und Zuggewicht sowie den zahlreichen Baustellen im Schienennetz. Außerdem fallen ab 2023 die schweizerischen Betriebsbeiträge weg. Deswegen, erklärte das Unternehmen, müsse die Produktivität in allen Bereichen gesteigert werden, damit der Schienentransport nicht gegenüber dem Straßentransport an Boden verliert.

Für die Zukunft soll die beschlossene Wachstumsstrategie beibehalten werden. 260 neue Bahnwagen wurden im Vorjahr bestellt, 2017 folgten weitere 450. Außerdem wurden für Mai 2018 acht Mehrsystemlokomotiven bestellt. Diese werden von dann Bahnpartnern betrieben, jedoch ausschließlich für Aufträge von Hupac genutzt. Zudem sollen innerbetriebliche Prozesse künftig effizienter gestaltet werden. (mb)





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