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Rotterdam: Mehr Container umgeschlagen

Im Hafen von Rotterdam steigt der Containerumschlag im ersten Quartal 2017 um 8,8 Prozent und erreicht damit einen Allzeitrekord.

Insgesamt wurden in dem niederländischen Nordseehafen 2,0 Prozent mehr Güter umgeschlagen als im Vorjahreszeitraum. Währender der Containerumschlag nach Volumen um 8,8 Prozent auf 3,3 Millionen TEU (20-Fuß-Standardcontainer) zulegte, stieg er nach Gewicht sogar um 10,8 Prozent auf 34,3 Millionen Tonnen. Von den verschiedenen Güterströmen entwickelten sich nur die Mineralölprodukte und die sonstigen flüssigen Massengüter rückläufig. Die Gesamtmenge der umgeschlagenen Güter erhöhte sich auf 119,3 Millionen Tonnen.

Nach Mitteilung des Hafenbetreibers haben Reedereien große Mengen von Transshipment-Ladung, deren Umschlag Ende 2015/Anfang 2016 anderen Häfen übertragen worden war, wieder nach Rotterdam verlagert. Dies komme in einem starken Anstieg (plus 22,4 Prozent auf 5,9 Millionen Tonnen) des Feedervolumens zum Ausdruck. Feederschiffe bringen und holen Container mit interkontinentaler Ladung zu und von anderen Häfen, die nicht direkt von interkontinentalen Schiffsverbindungen bedient werden. Teilweise würden sich die Reedereien offenbar bereits auf die neuen Fahrpläne einstellen, die im April 2017 in Kraft getreten sind und die insbesondere auf der wichtigen Verbindung nach Fernost für Rotterdam günstig sind, mutmaßt der Hafebetreiber.





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