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BPW: Achshersteller digitalisiert die Transportkette

Die BPW Gruppe will ihr Geld in Zukunft auch mit Daten verdienen. Dabei setzt der Achshersteller auf seine „digitale Reife“.

Nachdem der Konzern bereits von einigen Jahren mit der Übernahme des Telematikanbieters Idem Telematics den Einstieg in die IT-Welt gewagt hatte, dreht er das Rad nun noch ein Stückchen weiter. „Internet of Transport“ (IoT) heißt das digitale Projekt, an dem der Achshersteller aktuell arbeitet. Die Idee von BPW: die gesamte Transportkette – vom Besteller, über den Verlader und den Transporteur, bis hin zum Empfänger – komplett digital abbilden. Man wolle die Kunden in die Lage versetzen, jedes Ladegut auf seinem gesamten Weg stetig zu verfolgen, erläuterte Geschäftsführer Michael Pfeffer anlässlich des Jahrespressegesprächs am 6. Dezember in Siegburg.

Der Konzern hatte in seinen Siegburger Think Tank geladen, wo er seine neuartige Traking-Lösung für die Warenverfolgung vorstellte, die er als wichtigen Durchbruch für die voll vernetzte Logistik wertet. Um zwei Drittel günstiger als bestehende Lösungen sei sie und bis zu zwei Jahre lang arbeite das System vollständig autark ohne Batteriewechsel. Herzstück der Lösung ist eine Sensoreinheit, der sogenannte „Tracker“. Der lässt sich an Ladungsträgern, wie Paletten, Tanks oder Fässern, befestigen.

Dieser Tracker sendet kontinuierlich Informationen über den Zustand und die Position der Ladung an Versender, Empfänger oder Transportunternehmen. Diese könnten daraus, beschreibt Alexander Lutze, Mitarbeiter im Innovation Lab, wertvolle Informationen ableiten. „Status und Position der Warensendung können sofort eingesehen werden.“ Es entstehe ein voll digitaler Transportprozess, beschreibt Lutz.

In Siegburg kündigte BPW an, dass die Tracking-Lösung 2018 auf den Markt kommen soll. Damit werde das Internet of Transport Realität, kommentierte Digitalstratege Marcus Sassenrath, der diesen nächsten Schritt als nur logisch betrachtet. Er setze eine „digitalen Reife“ voraus, die BPW inzwischen erreicht habe. „Wir brauchen einheitliche Vorstellungen, was er heißt und was die Chancen sind“, erläuterte Sassenrath, der Mitglied der Innovation-Labs ist, was er damit meint.



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