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Rytle: Profi-Lastenrad mit UPS entwickelt

Rytle zeigt auf der Solutrans in Lyon eine mit UPS entwickelte Version seines innovativen Lastenradkonzepts. Das von Krone und Orbitak gegründete Start-up will sich damit weiter Richtung Großserienfertigung bewegen.

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Der aus einer Kooperation zwischen dem Beratungsunternehmen Orbitak AG sowie dem Anhänger- und Aufbauhersteller Krone hervorgegangene neue Lastenradanbieter Rytle aus Bremen hat sein Konzept erstmals in Großserie umgesetzt. Das gemeinsam entwickelte mehrspuriges Profi-Lastenrad mit Wechselaufbau befindet sich beim Kurier- und Paketlogistiker UPS im Feld-Test, der diese wohl auch weltweit einsetzen will. Bei dem Rytle-Lastenrad namens MovR wird ein einschiebbarer Kofferaufbau kombiniert. Der ist wiederum gekoppelt an einen Standard-Wechselcontainer, am Stand als 10-Fuß-Version demonstriert, der eine Art "Mikrodepot" bildet. Darin finden neun der im Palettenmaß 80 auf 120 cm gestalteten, gut 1,80 Meter hohen und leicht rollbaren Koffer Platz. Über den Fahrzeugkonzept hinaus bietet der Hersteller eine per Smartphone-App steuerbare City-Logistik an, in der der gesamte Transportprozess abgewickelt werden kann. Außerdem soll der Transport der Wechselcontainer in einem ersten Pilotprojekt mit einem elektrisch angetriebenen 12-Tonner eines laut Aussage am Stand deutschen Herstellers erfolgen.

Das mit einer Plexiglashaube über dem Fahrersitz versehene und dem ersten Eindruck nach äußerst solide gefertigte und seriös verarbeitete Lastenpedelec selbst verfügt über zwei Heinzmann-Radnabenantriebe, zwei bis wahlweise vier Lithium-Ionen-Akkus mit je 25 Ah-Stunden Kapazität sowie hydraulische Magura-Scheibenbremsen der Heavy-Duty-Klasse Der Antrieb verfügt auch über eine Rückwärtsfahrfunktion, vorwärts lässt sich der Anrollprozess, wie bei Pedelecs üblich, per Dreh am Lenkergriff rein elektrisch und ohne zu treten vornehmen. Bei 120 Kilo Leergewicht und einem zulässigen Gesamtgewicht von 350 Kilo darf das Lastenrad inklusive Fahrer etwa 150 Kilogramm Nutzlast schultern. Es soll akkuseitig über eine ausreichende Reserven für eine Tagesschicht verfügen, wird in der Praxis teils aber auch für zwei Tagesschichten ohne Zwischenladen verwendet, wie ein Verantwortlicher am Stand berichtet. Der Aufbau und das Fahrrad sind separat absperrbar über eine Bluetooth-basierte Funktion. Zu der Verkleidung des Fahrrads auf der linken Seite soll noch ein transparenter Zip-Vorhang kommen, um den Fahrer zusätzlich vor Nässe zu schützen. Rechts soll der Ein- und Ausstieg aus Handlinggründen offen bleiben.

Das Lastenrad wird bei Speedliner in Zerbst gefertigt. Es soll zwischen 16.000 und 17.000 Euro Komplettpreis kosten. Es soll auch eine Leasing- sowie eine Mietoption geben. Derzeit gibt es mehrere Servicepunkte, der Hersteller arbeitet an der Ausweitung des Werkstattnetzes. Alle Ersatzteile sollen über das Krone-Ersatzteilmanagement erhältlich sein.



Zubehör
Eine Packung enthält 3 Rollen Thermopapier à 8 m, 2-farbig, einzeln in Folie...

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