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Neu-Auflage: Der Michelin-Mann kehrt zurück

Der Reifenhersteller Michelin bringt sein Markensymbol zurück auf das Führerhausdach. Das Michelin-Männchen ist circa 40 Zentimeter groß und in Tankstellen, Autohöfen sowie im Reifenhandel erhältlich.

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Das auch als „Bibendum“ bekannte Männchen steht seit dem Jahr 1898 für die Reifenmarke Michelin, seit den 1950er-Jahren ist es für Lkw und andere Fahrzeuge als Exterieur erhältlich.

Den Spitznamen – in Frankreich und anderen Ländern auch als „Bib“ abgekürzt – verdankt es einem Ausspruch von Edouard Michelin auf der Weltausstellung in Lyon im Jahr 1894. Dort sah er einen Stapel unterschiedlich großer Reifen und meinte, mit Armen versehen sähe dieser fast aus wie ein Mensch. In Anlehnung an ein damaliges Werbeplakat eines Bier trinkenden Bayern mit dem Spruch „Nunc est bibendum“ (übersetzt als „Lasst uns anstoßen“) entstand ein Plakat mit einem Reifenmann, der einen Pokal voller Glasscherben und Nägel hochhält, darüber der Trinkspruch „À votre Santé. Le pneu Michelin boit l'obstacle!”(„Auf Ihr Wohl! Michelin schluckt die Hindernisse!”).

Die erste Generation des Reifen-Männchens war mit gelber Schärpe versehen und hatte die Füße parallel nebeneinander stehen, bei der zweiten Generation – ebenfalls mit gelber Schärpe – waren die Füße verschränkt und baumelten gemütlich. Bei der dritten Generation von 2003 kam eine neue blaue Schärpe ans Männchen, zudem wurden die Proportionen angepasst. Ursprünglich bestand es aus 40 Reifen, heute sind es 26 Reifenwülste.

Jedes Exemplar der Neuauflage ist circa 40 Zentimeter groß, für die sichere Installation auf der Fahrerkabine konzipiert und mit einem Hologramm mit fortlaufender Seriennummer versehen. Es kostet etwa 80 Euro, in Deutschland startete der Verkauf Mitte August, in Österreich ist die Figur Anfang Oktober 2017 erhältlich, weitere europäische Länder folgen.





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