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Elektromobilität: E-Force One modernisiert Batterie und Antrieb

Der Schweizer Spezialhersteller von Elektro-Lkw E-Force One AG hat die Einführung einer neuen Batterietechnologie für 2017 angekündigt. Die modernisierte Traktionsbatterie steigert die Leistungsfähigkeit der Akkus. Eine Sattelzugmaschine und ein Gliederzug bis 40 Tonnen sollen ebenfalls kommen.

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Die weiterentwickelte Traktionsbatterie soll leistungsfähiger sein und sich von 90 bis 260 kWh in der Größe skalieren lassen. Damit könnte jeder E-Lkw der Schweizer Marke entsprechend der Einsatzart und dem Bedarf konfiguriert werden. Außerdem hat der Hersteller das Antriebssystem überarbeitet und bietet das bisher nur als Distributions-Lkw verfügbare Fahrzeug jetzt von 18 bis 40 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht an. Dadurch lassen sich auch Konfigurationen wie ein E-Sattelzug oder ein E-Gliederzug realisieren, beschreibt der Anbieter. Auch Nebenabtriebe bis 480 kW Leistung sollen jetzt möglich sein. Die Energieeffizienz des neuen Antriebsstrangs betrage jetzt 91 Prozent bis zum Rad, teilte man mit.

Bisher haben die noch handverlesenen Modelle des Herstellers 650.000 Kilometer im Echtbetrieb abgespult, bilanzierte das Unternehmen weiter. Im vergangenen Jahr wurden acht weitere Modelle ausgeliefert, unter anderem an Transgourmet und Max Müller Logistik & Spedition. Über das Servicenetz von Iveco bietet der Hersteller zudem Hochvoltschulungen an, die dem Vernehmen nach gut angenommen werden. Auf das Jahr 2016 blickten die Schweizer positiv zurück, vor allem die IAA Nutzfahrzeuge habe gezeigt, dass der Markt für E-Lkw in Bewegung sei. Neue Wettbewerber sehe man als bereichernde Herausforderung und als Bestätigung des eigenen Kurses, teilte der Anbieter mit.





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