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Umweltstudie: Klimaneutraler Verkehr ist möglich

Einer vom Bundesumweltministerium in Auftrag gegebenen Untersuchung zufolge, ließe sich mit Effizienz, einer stärkeren Elektrifizierung und erneuerbaren Energien ein vollkommen treibhausgasneutraler Verkehr organisieren.

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Das ist das Ergebnis von Szenarien des Öko-Instituts, die die Parlamentarische Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter Anfang November in Berlin vorgestellt hat. Die Szenarien für einen treibhausgasneutralen Verkehr wurden gemeinsam mit maßgeblichen Akteuren aus Wirtschaft und Gesellschaft entwickelt.

Schwarzelühr-Sutter kommentierte das Ergebnis so: „Die Optionen sind da, die Chancen für Wirtschaft, Umwelt und die Menschen sind groß. Renewbility zeigt uns: Klimaschutz im Verkehr, das geht! Und zwar ohne Einbußen bei Wachstum und Wohlstand, sondern im Gegenteil mit einem Mehr an Lebensqualität. Beim Klimaschutz im Verkehr geht es nicht mehr um das Ob. Es geht darum, wie wir einen langfristig klimaneutralen Verkehr gestalten.“

Die Ergebnisse zeigten: Eine vollständige Dekarbonisierung des Verkehrssektors ohne Einschränkungen bei Wachstum und Lebensqualität ist möglich – und es gibt verschiedene Optionen dafür. Dazu muss die Energiebasis des Verkehrs auf erneuerbare Energien umgestellt werden. Und: Effiziente Fahrzeuge und Verkehrsträger müssen Vorrang haben. Letzteres ist aus zwei Gründen besonders wichtig. Zum einen spart es viele Kosten, wenn auch erneuerbare Energien nicht unnötig vergeudet werden. Und zum anderen erhöht es die Lebensqualität drastisch, wenn neben einer Energiewende auch mehr umweltschonendere Verkehrsmittel zum Einsatz kommen.

Bisher wurde oft angenommen, dass ein umweltfreundlicher Verkehr letztlich die Mobilität vieler Menschen oder der Wirtschaft einschränken müsste. Das widerlegen die Ergebnisse von Renewbility. Das Forschungsprojekt zeigt: Ein treibhausgasneutraler Verkehr kann im Gegenteil sogar wachstumsfördernd sein und dabei die Mobilität und die Lebensqualität verbessern. Die Basis für den Blick in die Zukunft bilden zahlreiche Diskussionen mit Stakeholdern aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft. Anregungen aus diesen Runden haben die Zielrichtung vorgegeben. Die Ergebnisbroschüre, zentrale Grafiken und weitere Informationen finden sich unter www.renewbility.de.

Wie sich die Gesellschaft in Zukunft fortbewegt, betrifft nicht nur jeden einzelnen, sondern auch die Umwelt und Städte. Mit der Kampagne "Zeit für #Mobilwandel" will das Bundesumweltministerium (BMUB) zeigen, wohin die Reise gehen kann. Bundesweit fördert das Bundesumweltministerium über 100 Verkehrsprojekte für nachhaltige Mobilität – sei es die verstärkte Nutzung von Lastenrädern, die Förderung von Elektroantrieben für Stadtbusse und Lkw oder von Landstromanlagen für Kreuzfahrtschiffe. Eine Übersicht aller Mobilitätsprojekte des BMUB finden Sie hier: www.mobil-wandel.de


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