Werbung

Bundesverkehrsministerium: Förderung für LNG-Lkw

Vom Bundesverkehrsministerium (BMVI) erhält der Transportdienstleister Ludwig Meyer eine Förderung für den Kauf von 20 LNG-Lkw von Iveco.

Werbung

Staatssekretär Rainer Bomba überreichte den Zuwendungsbescheid für die 20 neuen Sattelzugmaschinen mit Flüssigerdgas-Antrieb (LNG) vom Typ Iveco „Stralis NP“ am 22. Juli 2016. Das Friedrichsdorfer Unternehmen wird die LNG-Lkw für Frischelogistik und Lebensmitteldistribution im Raum Berlin einsetzen. Zudem koordiniert Meyer Logistik den Bau einer öffentlichen LNG-Tankstelle am östlichen Berliner Ring. Der in Hessen beheimatete Lebensmittellogistiker gilt als ein Pionier im Bereich der alternativen Antriebe bei Nutzfahrzeugen. Neben Lkw mit CNG-Motoren setzt das Unternehmen für die Belieferung im Berliner Nahverkehr bereits zwei rein elektrische 18-Tonner-Lkw ein.

„Flüssigerdgas entwickelt sich auch im schweren Straßengüterverkehr zu einer ernstzunehmenden Alternative zum Diesel. Die Anschaffungskosten für LNG-Fahrzeuge sind allerdings noch vergleichsweise hoch, und die entsprechende Tankstelleninfrastruktur befindet sich noch im Aufbau“, erklärt Staatssekretär Rainer Bomba. „Deshalb fördern wir Demonstrationsprojekte wie das von Meyer Logistik. Mit den gut 360.000 Euro bezuschusst das Bundesverkehrsministerium die Anschaffung von 20 schweren LNG-Lkw, die die Grundlage für die Realisierung einer öffentlich zugänglichen LNG-Tankstelle in Berlin darstellen. Mit dem Projekt wollen wir außerdem die Umweltbilanz der Fahrzeuge in der Praxis untersuchen.“ Nach vorläufigen Berechnungen des Unternehmens ließen sich innerhalb von fünf Jahren rund 50.000 Kilogramm CO2 pro Lkw einsparen.

Durch den Bau einer öffentlich zugänglichen LNG-Tankstelle, mit dem Meyer Logistik die Liqvis GmbH beauftragt hat, wird der Kraftstoff zudem für weitere Akteure verfügbar. Alternative Antriebstechnologien spielen laut Aktionsplan Güterverkehr und Logistik des BMVI eine Schlüsselrolle zur weiteren CO2-Reduktion im Verkehrssektor. Meyer Logistik-Geschäftsführer Matthias Strehl betont in diesem Zusammenhang: „Der Einsatz alternativer Antriebe ist ein wichtiger Baustein unserer unternehmerischen Zukunftssicherung. Als Entwicklungspartner der Nutzfahrzeugindustrie testen wir regelmäßig innovative Antriebskonzepte in der Praxis, um gemeinsam mit unseren Partnern eine echte Alternative zu Diesel-Lkw zu finden.“ Dazu müssen die Fahrzeuge ihre betriebswirtschaftliche Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen. „Unser Ziel ist es, die Antriebstechnologie der Zukunft rechtzeitig einzusetzen und von den dabei gemachten Erfahrungen langfristig zu profitieren“, so Matthias Strehl weiter. Die neuen Iveco LNG-Lastkraftwagen mit einem lärm- und emissionsarmen Antrieb eignen sich sowohl für den Einsatz in Stadtzentren als auch für den Fernverkehr. Mit einem 400 PS starken Motor und einer Reichweite von 1.500 Kilometern sind sie ebenso leistungsstark wie ihre Diesel-Pendants bei niedrigeren Treibstoffkosten und geringerem Schadstoff- und Treibhausgasausstoß.



Formulare
Dieses Formular gibt dem Unternehmer über die Unfallursache, den Unfallort, die...

Aktuelle Fotostrecke

Wie aus dem Ei gepellt: Der gebrauchte Renault T 460 sieht auch nach 260.000 Kilometern noch top aus. Der Flotten-Lkw verzichtet auf Sonnenblende, Side-Flaps und Chassis-Verkleidung.
Gebrauchte Zugmaschinen gibt es zu Hauf. Typische Leasing-Rückläufer so wie dieser Renault T 460 sind oft in erstaunlich gutem Zustand und für den Gebraucht-Käufer auch preislich sehr interessant. In Sachen Verbrauch ist der 2014er T-Renault...
 

© 2018 HUSS-VERLAG GmbH München | Alle Rechte vorbehalten