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Scania Winter Drive: Norwegische Spezialitäten

17.01.2018 bis 19.01.2018, Trysil, Norwegen
Wer in Skandinavien den Winter ohne teure Liegenbleiber überstehen will, braucht besonderes Equipment. Angepasste Achskonfigurationen und top Reifen sorgen für maximale Traktion auf Schnee und Eis beim Scania Winter Drive in Norwegen nahe des Ski-Zentrums Trysil.

Wenn ein Truck auf der langen Sechs-Prozent Steigung zum "Trysil Flyplass" liegenbleibt, liegt es zu Hundert Prozent an Traktions-Schwierigkeiten. Gestern ein Litauer, heute ein Pole. Beide unterwegs mit ganz normalen 4x2-Sattelzugmaschinen und dreiachsigen Aufliegern. Wenn hier auf der B 25, einer der wichtigsten Ost-West-Verbindungen zwischen Norwegen und Schweden, ein Truck liegenbleibt, sind es praktisch immer Schönwetter-Trucker aus dem Süden. Ein Schwede, Finne oder Norweger käme nie auf die Idee, mit M+S-Allwetter-Pneus und ohne zusätzliche Traktionshilfe diese Straßen im Winter zu befahren. Je nach Wetterlage stumpfer oder (bei Tauwetter) spiegelglatter, festgefahrener Schnee zeigen den Truckern hier schnell die Grenzen der Traktion auf.

Wie man es anders macht, zeigt jedes Jahr im Winter die Kundenbetreuung von Scania-Trucks Norwegen. Immer Mitte Januar ist so weit: Dann fallen hunderte Kunden in die Ski-Hotels von Trysil ein, um anderntags in der Praxis zu erfahren, was es heißt, optimal für den skandinavischen Winter ausgerüstete Fahrzeuge zu konfigurieren. Wir durften im Presse-Kontingent dabei sein. Gefahren werden hier Gesamtgewichte bis zu 60 Tonnen - immer in Abhängigkeit von Länge, Achsabstand und gewissen Brückenformeln, die es einzuhalten gilt.

Die klassische 6x4 Zugmaschine ist hier noch die einfachste Lösung. Ausgerüstet mit Sperren und Achslast-Verschiebung kommt man damit überall durch - wenngleich mit viel Leergewicht, das die zwei Antriebsachsen verursachen. Schlauer ist da schon der 6x2 Sattel mit Liftachse und kleineren Rädern auf der Schlepp-Achse. Sie lässt sich komplett liften (und zwar zeitlich unbegrenzt) und bietet mit ihrem kleineren Raddurchmesser ein Maximum an Bodenfreiheit. Aber auch die 8x4-Kipper und Sattelzugmaschinen der neuen XT-Baureihe waren hier zu fahren. (rod)

 

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