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Scania S 730: Sägezahn-Cruisen mit Ambiente

präsentiert von:
11.10.2017
Mit dem S 730 schickt Scania seinen V8-Flaggschiff mit der geräumigen und ebenen S-Kabine ins Test-Match. Neue Elektronik-Features wie „Pulse and Glide“ sollen das weitgehend automatisierte Fahren nach GPS-Tempomat weiter perfektionieren.

High-Power-Trucks wie der Scania S 730 sind immer so eine Sache: Einerseits faszinieren sie durch ihre schiere Leistung, andererseits flüstert das kleine Teufelchen im Ohr: "Nee, lass die Finger weg. Viel zu schwer, viel zu durstig, viel zu teuer...". Na ja, das kann man so der so sehen. In Skandinavien ist die 750-PS-Klasse, ausschließlich besetzt von Scania und Volvo, alltägliches Arbeitsgerät für Gesamtgewichte von 60, demnächst sogar von 70 Tonnen.

Hierzulande sind die starken Wikinger allenfalls im Schwertransport-Sektor unterwegs, ganz selten mal im Fernverkehr. Und dort definitiv mit mehr Verbrauch als sein müsste - verglichen mit einem Brot- und Butter-Truck der 450-PS-Klasse. Das bisschen Zeit (im Test maximal drei Prozent), das der PS-Protz auf bergigen Strecken sparen kann, steht in keinem vernünftigen Verhältnis zum Mehrverbrauch, der bei zehn bis 15 Prozent liegen kann. Nein, nein, da müssen wir die Kirche schon mal im Dorf lassen: Ein 700-PS-Sattel ist in einem 40-Tonnen-Kerneuropa immer noch eine teure Randerscheinung. Gekauft von Enthusiasten, die glauben, so ein Rennpferd verdient zu haben und es verstehen, den Luxus zu genießen.

Und der 730er Scania-V8 ist purer Luxus: Schwarzes Leder, fein abgesetzt mit roten Akzenten, geprägte V8-Symbole wohin das Auge blickt. An der Rückwand rahmen zwei Schwingen aus roter LED-Leuchtspur das V8-Emblem ein: fast schon schaurig schön. Damit man seine Instrumente vor lauter Rundum-Ambiente nicht aus den Augen verliert, ist der Instrumenten-Träger ebenfalls rot umkränzt. Zwischen den klar gezeichneten Uhren mit den neuen digitalen Anzeigen im Innenkreis ergänzt das neue Zentraldisplay die Anzeigen: Anfangs ungewohnt, lernt man schnell, die zahlreich erscheinenden Informationen zuzuordnen: Füllstände in Prozent zeigt die oberste Reihe, dann folgen im zentralen Display die Infos aus dem Bordcomputer ganz unten die Setzgeschwindigkeiten des GPS-Tempomats. Sind die Rundinstrumente von feinen grünen Strahlen umrahmt, signalisiert das den Eco-Betrieb.

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