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TGS 18.500 4x4 H: Mit katzengleicher Geschmeidigkeit

präsentiert von:
24.07.2017
Mit seinem neuen Hydrodrive-Konzept verbindet MAN das automatisierte Schaltgetriebe mit den hydraulisch angetriebenen Vorderrädern. Der „TGS 18.500 4x4 H“ überzeugt mit der gewichtssparenden Traktionshilfe durch beste Fahrbarkeit und Handling,

Die Münchner Truckbauer sind Pioniere in der Anwendung hydraulisch angetriebener Radnabenmotoren. MAN war der erste Hersteller, der mit dem „Hydrodrive“ eine hydraulisch angetriebene Vorderachse bei Baufahrzeugen anbieten konnte. Den hydraulischen Radnabenmotor an sich gibt es freilich schon zig Jahre. Heutzutage werden die dafür notwendigen Radialkolbenmotoren praktisch ausschließlich vom französischen Hydraulik-Spezialisten Poclain geliefert. Egal, ob die Konkurrenten von Renault („Optitracs“), Mercedes-Benz („HAD“) oder Volvo („X-Track“): Herzstück der angetriebenen Vorderachse sind immer die gleichen Radnabenmotoren.

Radialkolbenmotoren sind außerordentlich drehmomentstarke Aggregate. Hohe Drehzahlen mögen sie dagegen eher weniger. Deshalb wird im Einsatz mit schweren Baufahrzeugen das hydraulisch angetriebene Vorderrad bei Geschwindigkeiten nahe der 30 km/h-Grenze abgeschaltet. Beim „MAN TGS 18.500 4x4 H“ – so heißt unser Testkandidat mit vollem Namen – zieht sich der Vorderradantrieb diskret bei genau 28 km/h zurück, um sich bei unter 23 km/h wieder automatisch ins Antriebsgeschehen einzuklinken. Und das mit mächtig Anzug: Über 7.000 Nm Antriebsmoment kann jedes Rad übertragen, der Systemdruck in der versorgenden Hydraulik liegt dann bei 420 bar. Das erfordert eine potente Hydraulikpumpe, die bei MAN am getriebeseitigen Nebenabtrieb auf der Acht-Uhr-Position sitzt (die Pumpe für die Kipp-Hydraulik sitzt auf Vier-Uhr). Dazu sind natürlich Vorderreifen mit Traktionsprofil sinnvoll. In diesem Falle sind vorne Michelin XZY 3 als Breitreifen mit Baustellen-Profil in der Dimension 385/65 R 22,5 montiert. Denn schließlich sollen die Vorderräder ja Traktionsaufgaben übernehmen. Und das können sie schlecht mit einem Längsrillen-orientierten, normalen Reifen für die Lenkachse.

Man kann durchaus von einem Trend zu hydraulisch angetriebenen Vorderachsen sprechen. Die Vorteile im Vergleich zu einem vollwertigen 4x4-Allradantrieb liegen hauptsächlich im Gewicht. Rund 400 Kilogramm ist die Hydrodrive-Lösung in Summe leichter als eine per Gelenkwelle und Verteilergetriebe angetriebene Starrachse vorne. Letztere mag sich durch tiefsten Schlamm und unsicherste Untergründe wühlen, ist aber schwer und auch teuer.

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