25.05.2010
Statistik: Weniger Verkehrstote im ersten Quartal
Im ersten Quartal 2010 haben bei Verkehrsunfällen in Deutschland insgesamt 660 Menschen ihr Leben verloren. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes entspricht dies gegenüber den ersten drei Monaten des Vorjahres einem Rückgang um 19 Prozent.
Verletzt wurden auf deutschen Straßen insgesamt 67.700 Personen, was zehn Prozent weniger sind als in den Monaten Januar bis März 2009. Bei den Straßenverkehrsunfällen hat die Polizei im gleichen Zeitraum allerdings einen Anstieg um 6,1 Prozent auf rund 571.400 Crashs registriert. Davon haben insgesamt 51.800 Unfälle zu Personenschäden geführt. Dies bedeutet ein Minus von elf Prozent gegenüber dem ersten Quartal 2009.
Die Zahl der Kollisionen mit ausschließlich Sachschaden ist in den ersten drei Monaten um 8,3 Prozent auf 519.700 Unfälle gestiegen. Dies sei auf die langanhaltenden winterlichen Verhältnisse auf den Straßen zurückzuführen. Glatteis und Schnee führten zu mehr Unfällen, da aber langsamer gefahren wurde, kamen dabei weniger Menschen zu Schaden.
Allein im März hat die Polizei insgesamt 191.900 Straßenverkehrsunfälle erfasst, 5,9 Prozent mehr als im dritten Monat des Vorjahrs. Die Zahl der Crashs mit Sachschaden stieg um 6,9 Prozent auf 170.900 Einheiten. Bei den restlichen etwa 20.900 Unfällen im März sind Personen zu Schaden gekommen, womit diese Zahl um 1,8 Prozent zurückgegangen ist. 265 Menschen sind gestorben, ein Minus von 6,7 Prozent. Die Zahl der Verletzten hat um 0,4 Prozent auf 27.300 Personen abgenommen. (swe)
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