19.05.2010
ADAC TruckService: DocStop mit positiver Bilanz
Der medizinische Bedarf bei Lkw-Fahrern während der Arbeitszeit auf Deutschlands Autobahnen wächst. Das zeigt die Zwischenbilanz, die der ADAC TruckService und die Initiative DocStop für Europäer aus ihrer bisherigen Zusammenarbeit ziehen.
Seit Juni 2008 unterstützt der ADAC TruckService die Initiative mit einem kostenlosen Betrieb der Doc-Stop-Hotline, welche Lkw-Fahrer in Deutschland im Krankheitsfall erreichen können. In dieser Zeit konnte das zur Verfügung stehende Netzwerk von teilnehmenden Ärzten und Krankenhäusern nach dem Start auf heute aktuell rund 300 Anlaufstellen aufgebaut werden. Die steigende Nachfrage der Lkw-Fahrer zeige zudem, dass der Bedarf an medizinischer Versorgung während der Fahrt hoch ist und weiter wachse.
Derzeit erfragen durchschnittlich hundert Fahrer pro Monat die Leistungen von DocStop über die unterschiedlichen Kanäle, wie die Hotline, Mail oder den direkten Kontakt an teilnehmenden Autohöfen. Das Interesse der Fahrer am DocStop-Angebot zeige sich sehr deutlich bei den Hotline-Anrufen. 45,5 Prozent der Anrufer interessierte die DocStop-Auskunft nach der nächstgelegenen Vor-Ort-Hilfe. Der zweithäufigste Grund für die Anrufe machten Zahnprobleme der Fahrer aus (10,3 Prozent). Aber auch andere Krankheitsbilder gaben den Fahrern Grund zum Anruf. 7,3 Prozent von ihnen klagten über Prellungen und Verstauchungen, 4,8 Prozent über Grippe und Fieber. Mit Rückenschmerzen durch das lange Sitzen hatten lediglich 3,6 Prozent der Anrufer zu kämpfen.
„Die steigende Nachfrage und das wachsende Interesse der Lkw-Fahrer zeigt die große Akzeptanz, die wir bereits bei unserer Zielgruppe erreicht haben“, so Rainer Bernickel, stellvertretender Vorsitzender der Initiative DocStop. Werner Renz, Geschäftsführer des ADAC TruckService ist überzeugt, dass DocStop maßgeblich zur besseren Gesundheit der Fahrer und so auch zur Unfallreduktion beiträgt: „Die Arbeitsbedingungen der Fahrer zu verbessern ist ein zentrales Anliegen des ADAC TruckService.“ (swe)
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