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Wirtschaft und Politik

Port of Hamburg

19.04.2010

CargoLine: Leichter Sendungsrückgang

Die Stückgutkooperationen hat 2009 weniger Mengenaufkommen und Umsatz verzeichnen müssen, legte bei Premiumprodukten allerdings zu.


Zum ersten Mal in ihrer 17-jährigen Firmengeschichte hat CargoLine einen Sendungs- und Umsatzrückgang verzeichnet. Das Mengenaufkommen (reiner Ausgang) sank nach Mitteilung des Unternehmens konjunkturbedingt um 4,9 Prozent von 10,3 Millionen im Vorjahr auf 9,8 Millionen (minus 4,9 Prozent). Der Umsatz habe sich von 1,3 Millionen Euro auf rund 1,2 Millionen Euro verringert, was einem Minus von 9,3 Prozent entspricht.

„Zwar ist unser Sendungsniveau 2009 auf den Stand von 2007 zurück gegangen. Bei den internationalen Sendungen haben wir jedoch 4,8 Prozent zugelegt“, so CargoLine-Geschäftsführer Jörn Peter Struck. Außerdem habe man Zuwächse bei den Premiumprodukten wie „NightLineEurope NextDay“ verbuchen können. Struck: „Dies zeigt, dass es auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten einen Markt für qualitativ hochwertige und kundengerechte Produkte gibt. Darüber hinaus ist es uns gelungen, unser Netzwerk dank eines strikten Risk Managements, der bereits 2007 angestoßenen Prozessoptimierung sowie einer frühzeitigen Vorbereitung auf die Krise stabil zu halten."

Die ersten drei Monate des Geschäftsjahres 2010 würden sich trotz des allgemein schwierigen Marktumfelds positiv anlassen. So habe man beispielsweise einen weiteren Großkunden aus dem Handel gewinnen können. Darüber hinaus trage die im Oktober 2009 begonnene Kooperation mit Militzer & Münch für Sendungen von und nach Osteuropa, die GUS-Staaten, den Maghreb sowie den Nahen und Mittleren Osten erste Früchte.
„Wir spüren ein Anziehen der Konjunktur und fühlen uns durch das letzte Jahr, das wir unter anderem zur Qualitäts- und Partneroptimierung sowie zur Zertifizierung im Bereich Lagerlogistik genutzt haben, für 2010 gut aufgestellt“ meint Struck.

Die Stückgutkooperation verfügt aktuell eigenen Angaben zufolge über 45 Franchisenehmer. Bei 15 davon handelt es sich um die Gesellschafter der CargoLine. Im Einzelnen sind das die Speditionen Amm (Nürnberg), Balter (Mülheim-Kärlich), Bursped (Hamburg), CargoLine (Dietzenbach), Jeschke (Hamburg), John (Eichenzell), Heinrich Koch International (Osnabrück), Lebert (Kempten), Hermann Maier (Singen), Mannheimer Transport-Gesellschaft Bayer (Mannheim), Nellen & Quack (Mönchengladbach), Leopold Schäfer (Neunkirchen), Schäflein (Röthlein), Schmidt-Gevelsberg (Schwelm) und L. Wackler Wwe. Nachf. (Göppingen). (tbu) (Foto: CargoLine)

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