17.06.2009
DSV: Kein Einstieg bei DFDS
Der dänische Logistikkonzern DSV hat bekannt gegeben, auf eine Beteiligung bei der Fährreederei DFDS A/S zu verzichten.
Wie DSV im Januar 2009 meldete, schlossen DSV A/S und Vesterhavet A/S einen Vertrag mit Vorbehaltsklausel über die gemeinsame Mehrheitsbeteiligung von 56 Prozent der Aktienanteile und Stimmrechte an DFDS A/S, einer börsennotierten Reederei im Besitz der Vesterhavet A/S. DSV sollte durch den Erwerb von Aktien der neu gegründeten Vesterhavet-DSV Holding A/S die Miteigentümerschaft an DFDS A/S erlangen.
Am 12. Juni 2009 meldete DSV den Beschluss der Wettbewerbsaufsicht, die Transaktion in Phase I nicht zu genehmigen, obwohl beide Unternehmen zusätzliche Maßnahmen vorgeschlagen hatten. Damit wurde die Phase II eingeleitet. DSV und Vesterhavet argumentieren, dass durch die Transaktion keine Probleme im Wettbewerb entstehen. Angesichts der Entscheidung der Wettbewerbsbehörde wollen beide Unternehmen nun aber nicht mehr durch die langwierige zweite Phase der Zulassung gehen. DSV und Vesterhavet haben sich demzufolge geeinigt, den Vertrag zu annullieren. Zudem hat der DSV Aufsichtsrat seine Entscheidung zurückgezogen, die Erhöhung des DSV Kapitals nach der Gesellschaftssatzung durchzuführen. (swe)
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