15.06.2010
Finnlines: Neue Verbindung nach St. Petersburg
Finnlines wird seinen Bilbao-Antwerpen-Helsinki-Dienst erweitern und steuert ab August auch das russische St. Petersburg an.
Der neue Liniendienst, der das starke Interesse des Unternehmens im vielversprechenden russischen Markt unterstreichen soll, bildet Unternehmensangaben zufolge eine neuartige Verbindung zwischen der iberischen Halbinsel und dem westlichen Russland über Antwerpen und Helsinki, dem Heimathafen von Finnlines. Die Reederei sei mit dieser Verbindung nun in der Lage, St. Petersburg in das Liniennetz seiner Muttergesellschaft, der Grimaldi-Gruppe mit Sitz in Neapel einzubeziehen und damit die russische Stadt an die Häfen im Mittelmeerraum, in West-Afrika und Süd-Amerika anzubinden.
Finnlines wird den Betrieb des neuen Dienstes Anfang August 2010 mit drei Ro-Ro-Schiffen aufnehmen. Ausgerichtet sowohl auf die Autoindustrie als auch auf das Trailer- und Container-Geschäft werden die Schiffe von Bilbao am Dienstag ablegen, am Freitag am Grimaldi-Hub in Antwerpen anlegen und am Montag Helsinki anlaufen, um dann den neuen Zielhafen St. Petersburg am Dienstag zu erreichen.
Finnlines' CEO Uwe Bakosch betonte „das große Potential des russischen Marktes. Wir fühlen uns gut gerüstet, einen Dienst anzubieten, der den besonderen Anforderungen des Handels mit Russland gewachsen ist. Bakosch fügte hinzu, dass die Zusammenarbeit mit der St. Petersburger Firma Translog, langjähriger Partner bei TransRussiaExpress, eine Garantie für effiziente Dokumentations-Prozesse in dem russischen Hafen sei. Dies stelle einen Schlüsselfaktor für eine schnelle und sichere Frachtabwicklung dar. „Ich bin sicher, dass unsere Bemühungen schnell Früchte tragen und ich freue mich darauf, dass unser engagiertes Team diese Südroute, die sich vom Südwesten Europas in den Nordosten erstreckt, zu einem überzeugenden Erfolg führt“, so Bakosch. (swe)
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