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25 Jahre Zeitung Transport - ein Blick zurück und nach vorn


Die Zeitung Transport ist im Jahr 2016 25 Jahre alt geworden. Seit dem Start im Jahr 1991 hat sich viel in der Branche und in deren Umfeld getan. Manche Themen sind aber durchaus ähnlich geblieben. Ein Blick zurück und nach vorn Am 24. Oktober 1991 erschien im Münchner HUSS-VERLAG die Zeitung Transport zum ersten Mal. Seit dem 23. Januar 1992 liegt sie regelmäßig alle 14 Tage auf dem Schreibtisch der Leser.

Als die Transport startet, liegt die Wende von 1989 noch in greifbarer Nähe. An die neuen offenen Grenzen hatte man sich noch nicht einmal richtig gewöhnt. Der Aufbau Ost lag noch in den Anfängen. Weltpolitisch ist das Jahr 1991 gekennzeichnet durch den Zweiten Golfkrieg und die Kriege im ehemaligen Jugoslawien. Zudem befindet sich die Sowjetunion endgültig in der Auflösung. Verschiedene Unionsrepubliken erklären ihre Unabhängigkeit. Russland installiert sich zu einer der neuen Weltmächte.

Ein Vierteljahrhundert später sind die Zeiten nicht ruhiger geworden. In Syrien herrscht ein verheerender Krieg, der Millionen von Flüchtlingen aus dem Land treibt und Europa vor ganz neue Probleme stellt. Die Ukrainekrise und damit das Verhältnis von Russland zu Europa bleiben ungeklärt. Das gilt ebenso für die politische und wirtschaftliche Zukunft der Türkei.

Doch der Puls der Zeit schlägt heute anders. West- und Ostdeutschland sind längst verschmolzen. In vollen Zügen erfolgt die Digitalisierung der Welt. Das gilt genauso für den geschäftlichen wie auch für den privaten Bereich. Internet, Smartphones, Tablets – daran war vor 25 Jahren noch gar nicht zu denken. Immerhin: In der Ausgabe 1-2 der Transport vom 23. Januar 1992 beschäftigt sich ein Artikel mit den Vorteilen von Telefax-Geräten beziehungsweise „Fernkopierern“ im Büroalltag. Auch wenn der PC das klassische Faxgerät mittlerweile ziemlich verdrängt hat und ihm vielleicht schon bald ein ähnliches Schicksal droht wie dem Telex, der 2017 eingestellt wird, zeigt sich doch, wie wichtig schon damals die Kommunikationstechnik für die Transportbranche war. Die Instrumente dazu haben sich nur heute deutlich geändert.

Auch die Lkw-Technologie hat im letzten Vierteljahrhundert wahre Quantensprünge gemacht. Während sich der Wechsel vom Gliederzug zum Sattelzug bereits ankündigte, dürfte kaum jemand damals den Siegeszug von automatisierten Getrieben im Lkw erahnt haben. Telematik und Fahrerassistenzsysteme haben den vor 25 Jahren noch ziemlich raubeinig und archaisch wirkenden Fahrerarbeitsplatz mittlerweile in einen Hightech- Kommandostand verwandelt.

Autonomes Fahren, Elektromobilität, intelligent vernetzte Lkw und proaktiver Pannenservice zählten zu den zentralen Themen der diesjährigen IAA Nutzfahrzeuge in Hannover. Damals hätte man solche Technologien der Science Fiction zugerechnet und als Hirngespinste abgetan. Und dass ein schwerer Lkw unter Volllast vielleicht einmal weniger als 25 Liter verbrauchen würde, auch das gehörte vor 25 Jahren noch ins Reich der Fantasie.



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