Bayernhafen: Mehr Container umgeschlagen

Die Bayernhafen Gruppe hat ihren Containerumschlag im vergangenen Jahr auf 196.600 Standardeinheiten (TEU) gesteigert. Im Vergleich zu 2008 bedeutet dies ein Plus von 8,4 Prozent.
Redaktion (allg.)
Erfreulich entwickelte sich Unternehmensangaben zufolge auch die Nachfrage nach Ansiedlungsflächen. Allein am Standort Nürnberg, wo 52 Hektar Fläche erstmals im Dezember 2009 in die Vermarktung gelangten, konnten bereits Reservierungen für insgesamt 13,5 Hektar verbucht werden. Darüber hinaus siedelten sich zahlreiche Unternehmen in den Standorten der Bayernhafen Gruppe neu an oder erweiterten Ihre Flächen. Zum Wachstum im Bereich Intermodal trug im Wesentlichen der „Aschaffenburg Rail Express“ bei, der Container über die Schiene nach Rotterdam, Amsterdam und Antwerpen transportiert. Insgesamt verdoppelte sich am Standort Aschaffenburg der Umschlag auf 26.500 TEU. Auch die Inbetriebnahme des Terminals für den Kombinierten Verkehr in Bamberg sorgte für einen deutlichen Schub. Hier konnte im ersten vollen Betriebsjahr ein Umschlagvolumen von knapp 12.000 TEU erzielt werden. In Regensburg wurden 37.900 TEU registriert, 3,6 Prozent mehr als im Vorjahr. Trotz eines Rückgangs von 8,1 Prozent hält der Bayernhafen Nürnberg mit 120.300 TEU den größten Anteil am Umschlag von Containern sowie Sattelaufliegern und Wechselbehälter. Stabil entwickelte sich im intermodalen Verkehr auch die Nachfrage für die Rollende Landstraße von Regensburg nach Trento/Italien. Mit 19.433 transportierten Lkw lag die Auslastung dieser KV-Verbindung 2009 bei knapp 80 Prozent. Trotz der Erfolge im intermodalen Umschlag ging die Krise nicht spurlos an den sechs Standorten vorüber. Vor allem die starken Rückgänge in der Eisen- und Stahlindustrie, aber auch im Wirtschaftbereich Bauindustrie wirkten sich aus. In Aschaffenburg, Bamberg, Nürnberg, Roth, Regensburg und Passau sank der Güterumschlag um insgesamt neun Prozent auf 25,544 Millionen Tonnen. Auf die jeweiligen Verkehrsträger wirkte sich die Krise unterschiedlich aus. Während sich der Schiffsgüterumschlag um 15,4 Prozent auf 3,924 Millionen Tonnen verringerte und der Lkw-Verkehr mit einem Minus von 9,1 Prozent bei 16,238 Millionen Tonnen das Jahr beendete, gab der Bahnverkehr lediglich um 3,5 Prozent auf 5,381 Millionen Tonnen nach. Weiterhin betrugen die Investitionen m vergangenen Jahr rund 14,5 Millionen Euro. Darin enthalten sind auch in 2009 angestoßene Projekte, die aber erst 2010 abgeschlossen werden können, wie die Elektrifizierung der Hafenbahnanlagen in Nürnberg und Regensburg. (swe)(sw)
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