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BGL: Lieber stehen als Pleite gehen

In Anbetracht der anhaltenden Dieselpreissteigerung rät der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) seinen Mitgliedern, die Fahrzeuge ruhen zu lassen.
Laut Aussagen des BGL stehen viele kleine und mittelständische Transportlogistikunternehmen aufgrund steigender Energiekosten mit dem Rücken zur Wand. Der Verband sieht in dieser Lage keinen anderen Ausweg als unverzüglich mit den Auftraggebern einen Ausgleich zu suchen. Diese könnten jeden Tag an den Tankstellen neue Rekordpreise für Dieselkraftstoff ablesen – und diese Kostenexplosion kann kein Transportlogistikunternehmen mehr „intern wegdrücken“. Deshalb empfiehlt der BGL seinen Mitgliedern: „Lieber stehen als Pleite gehen.“ Bevor nicht-kostendeckende Aufträge übernommen würden, sollten Kapazitäten zurückgefahren werden. An die Auftraggeber gerichtet, betont BGL-Präsident Hermann Grewer: „Wer seinem Logistikpartner heute keine Chance zum Überleben gibt, steht morgen ohne ihn da.“ Transportunternehmen, denen es nicht gelingt, die enormen Kostensteigerungen im Markt weiterzugeben, werden nach Ansicht des BGL aufgrund von Liquiditätsschwierigkeiten kurzfristig aus dem Markt ausscheiden. (swe)

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