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Münsterland: Neues Terminal für Stückgutspedition 4.0

Am Autobahnkreuz Schüttorf, dem Schnittpunkt der Autobahnen A 30 und A 31, hat im Januar nahe der niederländischen Grenze der Euregiocargohub (ECH) seinen Betrieb aufgenommen.

Ihre gesamte Stückgutlogistik haben die beiden Speditionen SLK Logistik in Schüttorf und Nellen & Quack – The Green Line zum neuen Terminal verlagert. Sie verfolgen damit ein neues Outsourcingkonzept, die Stückgutspedition 4.0. Der ECH übernimmt dabei als Produktionsgesellschaft für die beiden Muttergesellschaften die operative Stückgutabwicklung einschließlich Nahverkehr, Umschlag und Stückgutlinienführung.

Die beiden Unternehmen agieren dennoch weiter selbstständig und in ihrer jeweiligen Stückgutkooperation: SLK Logistik ist Mitglied im Stückgutnetz S.T.a.R, Nellen & Quack – The Green Line ist bei 24plus Logistics Network organisiert. Die beiden Speditionen aus der Euregio hatten im Stückgutgeschäft wachsende Sendungsmengen verzeichnet und konnten sich durch die gemeinsame Produktionsgesellschaft Investitionskosten teilen. Außerdem ermöglicht das Gemeinschaftsunternehmen eine verbesserte Auslastung von Nah- und Fernverkehren.

„Wir sprechen bei dem Konzept von der Stückgutspedition 4.0“, erläutert Uwe Brehm, Geschäftsführer von Nellen & Quack – The Green Line: „Stückgutspedition 1.0 war die bahnamtliche Spedition, 2.0 war der Aufbau eigener Fernverkehre, 3.0 die Organisation in Kooperationen – und nun ist mit der Stufe 4.0 das Outsourcing der gesamten Stückgutproduktion erreicht.“ Voraussetzung für das Funktionieren des Outsourcingmodells sei die nahtlose Datenintegration der Produktionsgesellschaft.

ECH ist zunächst als Dienstleister für die beiden Muttergesellschaften tätig, bietet aber auch als neutraler Partner an, Sendungsmengen von Drittspediteuren professionell abzuwickeln. So führt die Speditionskooperation 24plus Logistics Network bereits seit dem Start des Umschlagzentrums Verkehre nach Ostfriesland über das ECH. „Unser neues Outsourcingkonzept hat in der Fachwelt einiges Aufsehen erregt“, berichtet Ingo Boll, geschäftsführender Gesellschafter der SLK Logistik Internationale Speditionsgesellschaft.




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