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Continental: Neues Reifenrecyclingwerk eingeweiht

Am 19. November hat Continental sein neues ContiLifeCycle-Werk in Hannover-Stöcken feierlich eröffnet.

Im neuen Werk setzt der Reifenhersteller und Automobilzulieferer beim Reifenrecycling auf neue Technik. Mit seinem integrierten Ansatz aus Heiß- und Kaltrunderneuerung für Lkw- und Busreifen, verbunden mit einer eigens entwickelten Gummirecycling-Anlage im Industriemaßstab will der Unternehmen eine Vorreiterrolle einnehmen.

„Unsere Erfahrung aus der Entwicklung und Fertigung von Neureifen ist in das ContiLifeCycle-Werk eingeflossen, wodurch wir in Punkto Leistungsfähigkeit und Produkteigenschaften in der Lage sind, neue Maßstäbe zu setzen“, erklärt Nikolai Setzer, der im Continental-Vorstand für die Division Reifen verantwortlich ist. Sank der neuen Technik könne sich die Qualität der runderneuerten Reifen denen der Neureifen durchaus messen lassen. Das neue Runderneuerungswerk in Hannover-Stöcken und wird bei voller Auslastung eine jährliche Produktionskapazität von 180.000 Reifen haben.

Für das Raumehl, das bei der Runderneuerung anfällt hat Continental zudem einen Recyclingprozess entwickelt. „Wir haben ein Verfahren entwickelt, welches es uns ermöglicht, das vulkanisierte Raumehl wieder zu devulkanisieren. Das Gummirezyklat ist von so hoher und kontrollierter Qualität, dass es bedenkenlos für neue Reifenmischungen verwendet werden kann”, ergänzt Dr. Boris Mergell, Leiter der Produktentwicklung Lkw-Reifen bei Continental. Hierdurch können die Abfallmengen um mehr als 80 Prozent verringert und CO2-Emissionen reduziert werden.

Mit dem Konzept überzeugte Continental auch die Jury für den „Europäischen Transportpreis für Nachhaltigkeit 2014“, den die Zeitung Transport in diesem Jahr zum zweiten Mal vergeben hat. Noch am Tag der Werkseröffnung nahm Dr. Marko Mulhaupt, Leiter Marketing und Vertrieb Ersatzgeschäft Lkw-Reifen, den Preis für die Kategorie „Reifen- und Reifendienste“ entgegen.







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