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Stolperfalle Lenk- und Ruhezeiten: Haben Sie die Sozialverstöße Ihrer Fahrer im Griff?


Daten aus dem digitalen Tachografen können mehr als nur gesetzlich absichern. Um die passende Software zu finden, gilt es jedoch einiges zu beachten.


In einigen deutschen Speditionen herrscht betretene Unsicherheit beim Thema Lenk- und Ruhezeiten der eigenen Fahrer. Zwar werden die Datencontainer aus dem Massenspeicher ausgelesen, abgelegt und auch ausgewertet, jedoch ist wenigen bewusst, worin entscheidende Unterschiede bei Systemen zur Datenhaltung, Auswertung und Archivierung bestehen. Warum Daten nicht gleich Daten sind und auf welche entscheidenden Nuancen Sie bei Anbietern achten sollten, haben wir hier für Sie zusammengefasst.

Gravierende Unterschiede finden sich etwa beim automatischen Fernauslesen. Der sogenannte Remote-Download per GSM-Funksignal spart enorm Zeit, die sonst beim manuellen Auslesen per Stick verloren geht, und ist vor allem ortsunabhängig. Aber wussten Sie, dass nur signierte Daten für den gesetzlichen Nachweis anerkannt sind? Der Tachograf versieht aufgezeichnete Daten mit einer elektronischen Signatur, die eine unbemerkte Manipulation des Geräts quasi unmöglich macht. Nur wenige Anbieter auf dem Markt, wie etwa die Jenaer DAKO GmbH, können diese Signatur direkt beim automatischen Download mit übertragen und so ein gesetzeskonformes Auslesen garantieren.

Einer Ihrer Fahrer muss heute eine Fracht von Kassel nach Rostock transportieren, dann weiter mit der Fähre nach Dänemark, um übermorgen weitere Kunden zu beliefern. Wird seine Lenkzeit dafür ausreichen? Welche Ausnahmeregelungen haben Sie im Notfall noch offen? Alltägliches Szenario in einer Spedition – allerdings muss der Fuhrparkmanager nicht nur einen, sondern alle Fahrer im Blick behalten. Fehlt die Übersicht zu den Lenk- und Ruhezeiten, droht schnell die Bußgeldfalle zuzuschnappen und geplante Touren kommen in Verzug.



Hier leisten, richtig eingesetzt, Live-Daten aus dem Tachografen wertvolle Dienste. Im Gegensatz zum Remote-Download, der spätestens alle 28 Tage stattfindet, werden Live-Dispozeiten im Sekundentakt oder minütlich übertragen und zeigen den aktuellen Status der Lenk- und Ruhezeiten an. Während die meisten Anbieter nur mit GPS-Daten arbeiten, gleichen akkuratere Plattformen die Abfrage der Daten aus dem Tachografen lückenlos mit GPS-Daten ab. In der Fuhrparkmanagement-Plattform TachoWeb beispielsweise sind so die Restlenkzeiten jederzeit auf dem aktuellen Stand. Besteht die Gefahr einer Lenkzeitüberschreitung, ist das sofort erkennbar und der Disponent kann eingreifen. Auch länderspezifische Gegebenheiten oder Sonderregeln wie die 12-Tage-Regelung im Busverkehr fließen automatisch in die Auswertung in Echtzeit ein. Auch Angebote zur Selbstkontrolle durch den Fahrer in Form von Apps oder Plattformen wie meine-fahrerkarte.de sind sinnvolle Ergänzungen zur Entlastung der Dispo.

Reine GPS-Ortungsdaten gelten bei den Behörden übrigens nicht als ausreichender Nachweis für die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen. Trotzdem ist es sinnvoll, die Daten aus Telematik und Tachograf zu verknüpfen. Die DAKO nutzt diese Vernetzung etwa, um in der sogenannten GeoStatistik des TachoWeb die Orte zu lokalisieren, an denen die häufigsten Verstöße stattfinden. Sämtliche Überschreitungen der Lenk- und Ruhezeiten lassen sich direkt in der Karte finden, so dass Fuhrparkbetreiber analysieren können, wie Strecken am besten genutzt werden und wo Optimierungspotenziale liegen.




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